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Qnap TS-419P Startsequenz Analyse (rcS) PDF Drucken
   13.09.2010

Startpunkt dieser Analyse ist /etc/init.d/rcS

 

Ablauf:

1. rcS führt alle S??* Scripte in dem Verzeichnis /etc/rcS_init.d/ aus.

Bei mir ist dort nur ein Script das S20init_check zu finden.
Dieses Script übernimmt die hauptsächliche Systeminitialisierung und ruft während der Abarbeitung auch das /etc/init.d/rcS_normal auf.

2. rcS_normal ruft seinerseits alle S??* Scripte unter /etc/rcS.d/ auf.

In diesem Verlauf wird dgesetas Script S98init_nas aufgerufen.
In S98init_nas wird auch der Aufruf des Scripts autorun.sh durchgeführt.

3. Erst später werden durch das rcS_normal Script die QS??* Scripte aufgerufen.

Diese  Scripte dienen der Initialisierung der Qpkg / Optware packages.
Auch das Setzen der Pfade /opt/bin usw. erfolgt erst jetzt. Daher sind diese Pfade währen der autorun.sh Ausführung noch nicht gesetzt.

 

Um dieses ein wenig zu verdeutlichen, hier der grobe Ablauf:

 

Schema_rcS

 

Für eigene Forschungszwecke hier eine kurze Zusammenfassung pdf_button1

 

Ob eigene Scripte unter rcS.d, rcK.d möglich sind, werde ich noch erforschen. Es besteht die Möglichkeit, dass diese Verzeichnisse während der Initialisierung neu erzeugt werden (wie auch /root).

 

14.09.2010:

Wie ich vermutet hatte, werden auch die Verzeichnisse etc/init.d /etc/rcS und so weiter, während der Startsequenz neu erzeugt. (Wahrscheinlich aus komprimieren DiskImages in die RAM-Disk / - zur Sicherheit gegen Veränderungen )

Einzig das Script /etc/init.d/Optware.sh zeigt auf einen Festplattenbereich, bei mir auf /share/HDA_DATA/.qpkg/Optware/Optware.sh, wobei das Pfadelement "HDA_DATA" von der jeweiligen Konfiguration der QNAP abhängt.

 

Viele Ansätze eigene Prozesse zu starten, basieren auf der Möglichkeit den Start über die autorun.sh zu lösen.

Meine Idee ist nun im Bereich optware ein rcS (Start) und rcK (Kill/Stop) vorzusehen und in dem optware.sh dieselbe Technik wie in z.B. rcS_normal einzubauen. Damit könnte man dann eigene Dienste und Programme starten und stoppen lassen.

Wenn das gelingt, ist es besser als der Weg über die autorun.sh, da man hier nur Dienste starten kann und diese nicht mit gestoppt werden. Das Stoppen ist in sofern wichtig, da ansonsten die Konsistenz des Dateisystems nicht sichergestellt ist, was bei dem nächsten Start zwangsläufig zu dem "Recovering journal." also einer Plattenprüfung führt.

 

Einen interessanten Artikel habe ich dazu im qnap wiki gefunden: "User:Jim DeLaHunt – QNAPedia"

 

15.09.2010:

Ich habe nun unter dem Optverzeichnis die gleiche Struktur für Start/Shutdown wie es sie auch unter /etc/ mit init.d rcs.d und rcK.d gibt. Zum Testen habe ich dort Scripte geschrieben, die nun beim Startup und Shutdown aufgerufen werden.

 

Danach habe ich das Script Optware.sh erweitert, damit diese Scripte aufgerufen werden.

 

RESULTAT: Es funktioniert einwandfrei!

 

Fortsetzung folgt ....

 

 

 

 

Aktualisiert ( 14.11.2010 )

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